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Friedrich Gottlieb Klopstock

Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803), in Quedlinburg geboren und in Schulpforte zur Schule gegangen, kann als erster 'Pop-Star' der deutschen Literaturgeschichte gelten. Er hat sich vermittels einer klugen Werkpolitik dem Wettbewerb auf dem freien literarischen Markt gestellt. Er hat nicht weniger als eine Revolutionierung der Sprache (durch eine neue Orthographie und Grammatik) und der Dichtung (durch eine neue Rhythmik, Versmaße) angestrebt. Er hat sich entschieden für die Französische Revolution ausgesprochen und sich von gekrönten Häuptern finanziell unterstützen lassen. Und er hat – neben vielem anderen – die Förderung von Kunst und Literatur institutionalisieren wollen.

Wesentlich befördert wurden Klopstocks literarische Arbeit, vornehmlich am Messias und den zahlreichen Oden, und seine über die Literatur hinausgreifenden Projekte durch die Kommunikationsbedingungen, die in der Epoche der Aufklärung stark im Umbruch begriffen waren. Literatur zielte auf Vernunft- und Herzensbildung im Zeichen einer tugendhaften und der allgemeinen Wohlfahrt dienlichen Lebensführung. Die Wertschätzung des Einzelnen in seiner unvergleichlichen Besonderheit, die Gesellschaft als Glückseligkeitsgemeinschaft, die Religion als empfindsame Frömmigkeit und ein neues Bild von der Natur als existenzieller und ästhetischer Erlebnisraum beförderten neue Formen und Ausdrucksweisen im Literarischen. Klopstock hat sich diesen Herausforderungen gestellt.

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